| Mars Express Instrument wird untersucht
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14.September 2005. Die Europäische Raumfahrtbehörde ESA hat nun mit der technischen Untersuchung des Planetary Fourier Spectrometer (PFS) begonnen, das bereits vor einigen Monaten eine Fehlfunktion entwickelt hatte.
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 Künstlerische Darstellung der ESA Sonde Mars Express (Quelle: ESA).
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Vibrationseffekte, ausgelöst durch den Betrieb des Raumschiffs, wurden als mögliche Ursache der Fehlfunktion angegeben. Die genaue Quelle ist jedoch bisher nicht bekannt und andere Ursachen wie zum Beispiel ein Fehler beim Instrument selbst können nicht ausgeschlossen werden.
Um den Fehler zu finden, hat die ESA eine Expertengruppe bestehend aus Mitarbeitern von ESA, Italienischer Raumfahrtbehörde, dem Missionsteam und der Industrie.
Am Ende könnte eine Wiederaufnahme der wissenschaftlichen Beobachtungen mit veränderten Abläufen stehen, aber bis alle existierenden Daten und einige zusätzliche Tests, die derzeit geplant werden, durchgeführt sind, ist es zu früh um Schlussfolgerungen bezüglich der Funktionsfähigkeit des Instrumentes zu ziehen.
Das PFS hat nach dem Start von Mars Express im Juni 2003 fast zwei Jahre fehlerfrei gearbeitet. In dieser Zeit hat das Instrument reichlich neue Informationen über die globale Zusammensetzung und Bewegungen in der Marsatmosphäre geliefert.
Für den Fall, dass PFS nicht mehr eingesetzt werden kann, kann sich die ESA den übrigen Instrumenten an Bord des Raumschiffs trösten. Die sechs Instrumente (HRSC, OMEGA, ASPERA, SPICAM, MARSIS, MaRS) funktionieren einwandfrei und liefern neue Einsichten über den Roten Planeten und seine Entwicklung.
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