Der Unternehmer Tim Reed aus Gladstone, Missouri, kaufte das erste Ticket für einen siebentägigen Aufenthalt an Bord des zukünftigen
Neptune Spaceliner, dessen erster bemannter Start für das Jahr 2008 vorgesehen ist. Der Preis von 250 000 Dollar ist ein Sonderpreis aus einer Verkaufsaktion. Der Normalpreis soll in Zukunft zwei Millionen Dollar betragen.
Der Verkauf des Fahrscheins an Reed ermöglicht es dem Unternehmen in zehn Monaten eine verkleinerte Version des geplanten Raumschiffes zu starten. Der Name sei
Sea Star, so Randa Milliron, der Direktor des in Mojave beheimateten Unternehmens.
Die derzeitige Planung sieht vor,
Sea Star und
Neptune aus dem Pazifischen Ozean vor der Küste Kaliforniens zu starten.
Neptune bietet fünf Besatzungsmitgliedern Platz, die vor der einwöchigen Mission ein dreißigtägiges Training absolvieren müssen. Die Rückkehr erfolgt mittels Wasserlandung in einer Kapsel, die denen der Apollo Ära ähnlich sein soll.
Reed möchte während seines Fluges eine Reihe von biologischen Untersuchungen und Ernährungsexperimente durchführen. Zusätzlich bekommt Reed zwei Jahre nach seinem Orbitalflug seinen gesamten Einsatz zurück.
IOS wurde 1996 gegründet um Startsysteme für bemannte und unbemannte Raumflüge zu entwickeln. Neben den Starts vor der kalifornischen Küste existieren Pläne, auch im südlichen Pazifik von den Gewässern der Südseeinsel Tonga aus zu starten. Je nach Marktlage seien auch andere Startgebiete möglich.
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