„Es übertrifft alle Erwartungen,“ sagte Donald Browntree, wissenschaftlicher Leiter der Mission von der
University of Washington. „Es ist ein riesiger Erfolg,“ erklärte er in einer Pressemitteilung seiner Universität.
„Wir können viele Einschlagspuren sehen, sowohl große als auch kleine. Die großen kann man aus drei Meter Entfernung erkennen,“ sagte Brownlee.
Eine erste Schätzung geht von mehr als einer Million mikroskopisch kleiner Teilchen in dem mit Aerogel gefüllten Behälter aus. Außerdem lässt die Größe der möhrenförmigen Einschlagkanäle darauf schließen, dass es etwa zehn Teilchen gibt, die etwa 100 Mikrometer groß sind.
Das größte Teilchen sei etwa einen Millimeter groß, fügte Brownlee hinzu. Der größte Kanal ist fast so dick wie ein kleiner Finger. In den größeren Kanälen können die Forscher am Ende den schwarzen Kometenstaub erkennen.
Das
Johnson Space Center wird der Verwalter der Teilchen vom Kometen Wild 2 sowie der Staubteilchen sein, die
Stardust während ihrer fast siebenjährigen Reise gesammelt hat. An die 150 Wissenschaftler auf der ganzen Welt warten auf die Proben.
Es hat sich gelohnt
Wissenschaftler und Ingenieure sind von den Ergebnissen der Mission begeistert. Die 46 Kilogramm schwere Landekapsel traf bei ihrer Rückkehr zur Erde mit einer Geschwindigkeit von etwa 46 000 Stundenkilometern auf die Erdatmosphäre. Das ist die höchste Geschwindigkeit, mit der jemals ein von Menschen gebautes Objekt auf die Atmosphäre traf.
Nach der Bergung der Landekapsel wurde der einem Bankschließfach nicht unähnliche Container mit den Materieteilchen entfernt und zum
Johnson Space Center transportiert.
Stardust war am 7. Februar 1999 gestartet und erreichte den Kometen Wild 2 am 2. Januar 2004.
Stardust passierte den Kometen in einer Entfernung von etwa 240 Kilometern. Die Kosten für die Mission beliefen sich auf circa 212 Millionen Dollar.
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