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Weltreise 2007
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Buenos Aires
04. Januar 2007, Lilian Manthei. Am 3.1.07 klingelte der Wecker um 4.15 Uhr! Wir duschten, zogen unsere Backpackerreiseklamotten an und kontrollierten ein letztes Mal Pässe und Tickets.


Blick aus dem Fenster unseres Hostels in Buenos Aires (Quelle: Lilian).

Alles komplett, nur die Einlagen aus meinen Wanderschuhen fehlten! Die hatte ich raus genommen und in meine Laufschuhe getan. Die liegen nun in Nidderau im Keller bei meinem Vater! Zum Glück habe ich noch andere Einlagen gefunden und hoffe damit auszukommen!

Einchecken und um 7.50 Uhr ging es los nach Madrid. Dort flogen wir nach 2 Stunden Aufenthalt, einem Kaffee und Sandwich con Jamón Serrano weiter nach Buenos Aires. Der Flug dauerte 12,5 Stunden und ging schnell um, da wir viel schliefen (in der letzten Nacht hatte ich 4 und Ingo 2 Stunden Schlaf), lasen, Rommé spielten und Iberias Menüs genossen. Um 2 Uhr nachts nach deutscher Zeit und 11 Uhr hiesiger Zeit kamen wir ins Bett. Das Hostal el Patio liegt zentral und hat neben sehr schönen Zimmern, einer Küche und Sitzecke auch einen schön gefliesten Innenhof. Hier sitze ich gerade und schreibe online.

Am 4.1.07 wurde ich um 10 Uhr (für mich noch 14 Uhr) wach. Ingo hatte bereits drei Stunden am Laptop gearbeitet. Ich habe mir Gedanken darüber gemacht, was er mir alles voraus hat, wenn er jeden Tag 3 Stunden lernt oder sich bildet. Da würde ich bei Günther Jauch nicht bis zur Millionen kommen, nur weil ich mehr Schlaf brauche und deshalb weniger lese! Gemein!

Nach einem Frühstück auf der Terrasse bei 35° Grad und Schwüle gingen wir Richtung Zentrum. Die Straßen sind laut sehr breit (Die Avenida 9 de Julio ist die Breiteste der Welt) und die Häuser zum Teil sehr dunkel wegen der Abgase. Es gibt Unmengen von Läden und Kiosken, die alles Mögliche verkaufen. Ich fühle mich wohl hier, da man weder angestarrt, angemacht noch angebettelt wird. Das Einzige was nervt ist der Verkehr.

Es gibt viele schöne Kolonialbauten, ein ganz modernes Hafenviertel, was an den Frankfurter Westhafen erinnert, Parks und Tangotheater. Wir haben das Teatro Colon, die Regierungsgebäude, die Fußgängerzone, den Hafen und das vorgelagerte Parkareal erlaufen. Dann haben wir auf der Plaza Dorrego Kaffee getrunken und einen Tangotanz präsentiert bekommen.

Dort stellten wir fest, dass wir beide an Armen und Dekolltée verbrannt waren. Dabei war es nur bewölkt! Aber unsere käsige Winterhaut hat das nicht vertragen. Wir waren heute sparsam und haben gekocht. So sind wir unter unserem Tagesbudget von 50 Euro für beide geblieben.

Ingo's Welt: Wir sind in der Geburtsstadt des Tango, Carlos Gardel hat ihn in den 1920er Jahren hier erfunden. Da der Tanz so emotional ist, wurde ihm sogar vorgeworfen, er sei schwul. In Wahrheit trauerte er nur einer verlorenen Liebsten nach.

Schon am Vormittag sind wir an vielen Theatern mit Werbeplakaten für Tango Shows vorbeigelaufen und Lilian bearbeitete mich bereits den ganzen Tag, um mich zum Besuch einer dieser Shows zu bewegen. Ich bin kein Tänzer aber ich muss zugeben, der Tanz ist schön. Aber gleich wie jeder dahergelaufene Tourist eine der vielen Shows besuchen?

Was konnte da besseres passieren als eine Straßenperformance auf einem schönen Platz im Viertel San Telmo, dazu ein Bier und Tango. Perfekt!
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Quelle: Lilian zur Übersicht...



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