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Die argentinische Bäderküste
09. Januar 2007, Lilian Manthei. Was ist passiert in der Zwischenzeit? Reisekrankheit und zeltlose Nacht mit Gewitter und kräftigem Wind


Ingo und sein neues Zelt (Quelle: Lilian).

Wir sind am Samstag, den 6.1. von Buenos Aires aus 4,5 Stunden in Richtung Atlantikküste gefahren. Nach Mar del Plata zog es uns nicht, da dort ganz Buenos Aires seine Sommerferien verbringt und sie wie die Ölsardinen am Strand lungern. Deshalb fuhren wir ins nördlichere Pinamar (Pina von Pinienwald), was im Dumont-Reiseführer als Highlight ausgeschrieben ist und als ruhig und familiär beschrieben wird. Von wegen! In der Touristenzentrale konnten sie uns nichts mehr anbieten. Nur noch ein strandferner Campingplatz 2 km außerhalb hatte Platz. Dort bauten wir gerade noch im Hellen unser süßes Zelt unter Pinien auf. Im Campingplatzrestaurant konnten wir für ca. 8 Euro gut essen und Quilmesbier trinken.

Am nächsten Tag marschierten wir zum überfüllten Strand. Überall sind Strandhütten aufgebaut, die man mieten kann für ein Heidengeld. Wir suchten uns Schatten neben der Rettungsschwimmerhütte. Leider verbrannten mir die Füße trotz aller Vorsichtsmaßnahmen. Die Wellen waren herrlich und das Wasser sehr erfrischend. Wir saßen lange in Cafés und lasen und quatschten unterm Schirm, da wir Anfang Januar von der Haut her einfach nicht strandtauglich sind!

Also beschlossen wir weiter Richtung Süden zu fahren, um einerseits am nächsten Tag nicht in die Sonne zu müssen, andererseits einen kleinen Teil der 2500km nach Feuerland zu überwinden. Die Busfahrt ging nach Punta Alta. Eigentlich wollten wir woanders hin, zu einem Camperparadies am Strand, doch da hielt kein Bus. Von 10.15 Uhr bis 20 Uhr mussten wir ausharren. Wir saßen in der Mitte oben im Doppeldecker und so wurde ich reisekrank mit allem was dazu gehört (Nausea, Vomítus). Es war schrecklich. Aber jetzt weiß ich eines: ein Mann (Ingo), der mein Erbrochenes durch den Bus trägt ohne mit der Wimper zu zucken, der muss der Richtige sein!! Haha!

Naja, das Schlimmste kommt aber noch: wir nahmen ein Taxi und ich schleppte mit letzter Kraft mich und den Rucksack zum Zeltplatz, als uns auffiel, dass die Zeltstangen fehlten! Die hatte Ingo am Rucksack befestigt. Anscheinend hatten sie sich beim groben Stapeln im Gepäckraum gelöst und mussten also noch im Bus sein. Bislang haben wir sie noch nicht zurück. Es blitzte und donnerte und was nun? Es standen 4 Zelte auf dem kargen Platz. Hilfe war also eher nicht zu erwarten. Doch der Campingplatzbesitzer lieh uns ein 2-Mann-Spielzelt von seinem Sohn, was bereits ziemlich lädiert war: Es ging nicht zu und hatte nur eine Wandschicht, außerdem fehlten viele Heringe. Wegen des aufziehenden Gewitters legten wir noch unser Überzelt darüber und befestigten es mit Steinen am Boden. Wir passten gerade so hinein und alles Andere musste draußen bleiben. Es regnete zum Glück nicht allzu doll, aber der Wind machte der Minibehausung arg zu schaffen. Die Wände wurden hin und her gerissen und wir machten kein Auge zu. Die Nacht war kurz und wir fuhren früh zum Busbahnhof und weiter hierher nach Bahía Blanca. Trotz aller Mühen- keine Spur von den Zeltstangen! Aber ein billiges Hotel mit Dusche haben wir und das tut mal wieder gut!!!

Bitte um Kommentare: Wer hat Erfahrung mit Reisekrankheit und was ist das beste Mittel dagegen? Mir graut vor den langen Busfahrten!
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Quelle: Ingo zur Übersicht...



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