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Sandboarding in der Atacamawüste
06. März 2007, Lilian Manthei. Nach einer langen Busfahrt kamen wir in San Pedro de Atacama an. Bereits auf der Fahrt von der Küste (Antofagasta) hierher wurde die Landschaft sehr karg und besitzt eine spärliche Vegetation. Doch nach Stunden erblickt man plötzlich im weiten "Nichts" der Wüste Bäume: San Pedro ist eine Oase, die auf 2400m liegt und durch die zum Teil weiß gestrichenen Lehmhäuser einen besonderen Charme hat. Die Menschen leben hier von Tourismus. Es gibt die Möglichkeit mit dem Jeep zum Salar der Uyuni zu fahren, zu Reiten, sich Mountainbikes zu mieten oder ein Sandboard. Außer Reiten haben wir alles ausprobiert!


Der 5916m hohe Vulkan Licancabur (Quelle: Lilian & Ingo)

Wir kamen in einem netten Hostal unter, das im Innenhof Hängematten und eine Küche bot sowie ein Zimmer ohne Fenster (Ingo: "Das ist gut, dann wird's nicht so heiß"!) und dafür mit Lehmwänden.

Wir bummelten bei der Affenhitze durch das Dorf und berechneten, was wir für die letzten chilenischen Pesos noch kaufen konnten. Zunächst buchten wir die 3-tägige Jeeptour zum Salar de Uyuni und gingen ein letztes Mal Essen zu gesalzenen Touristenpreisen. Dafür saßen wir open air am Lagerfeuer mit Pizza und Bier.

Am Folgetag liehen wir uns ab 14 Uhr 2 Mountainbikes und radelten zu einem Schwimmbad. Das sah leider nicht so einladend aus und war uns außerdem zu teuer (3 Euro). Also radelten wir dem Vulkan Licancábur etwas weiter entgegen und genossen die Aussicht. Der Vulkan ist perfekt geformt, im Moment mit Puderzucker bedeckt und 5916m hoch.

Auf dem Rückweg hatte Ingo einen Platten, wie so oft schon! Ich radelte zurück zur Agentur und fragte nach einer Luftpumpe, aber sie luden mich in den Minibus und wir sammelten Ingo auf.

Nach einer kurzen Pause im Hostal mit eiskalter Melone ging es wieder los mit dem ausgetauschten Rad und einem Sandboard im Rucksack. Wir fuhren in das Valle de la Muerte (Tal des Todes) und suchten nach Sanddünen. Es ging immer weiter bergauf ins Tal hinein und teilweise mussten wir im Sand schieben. Ringsherum gab es bizarre, sehr beeindruckende Felsformationen.

Endlich kamen wir an der Düne an. Dort waren bereits organisierte Gruppen und übten das Boarden. Unser Board lief zunächst gar nicht gut bergab. Ingo schob mich an, ich hüpfte vorwärts, aber es ging nichts.

Nachdem wir herausgefunden hatten, dass man das Board jedes Mal wachsen muss, lief es gut! Sandboarden ist viel netter als Snowboarden, da man keine Ausrüstung braucht und einfach geradeaus herunterfahren kann und der Sand irgendwann von alleine bremst. OK ich gebe es zu, ganz oben ging es mit viel Tempo los, da hab ich mich eben auf den Hosenboden gesetzt, um zu bremsen. Also auf jeden Fall hatten wir eine Menge Spaß und waren so kaputt, dass wir nach einer Portion Fertignudeln und kalter Cola nur noch ins Bett fielen. Am nächsten Tag erwartete uns bereits die Jeeptour nach Bolivien!
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Quelle: Ingo zur Übersicht...



Weitere Bilder

Lilian vor einem Staubteufel

Biken und Boarden

Valle de la Muerte

Keine Liftanlage

Die Düne

Lili on Board




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