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Weltreise 2007
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Tupiza, Salta, Corrientes, Asunción, Foz de Iguacu, Colonia
29. March 2007, Lilian Manthei. Unsere Rückreise von Bolivien (Tupiza) ueber Argentinien (Salta, Corrientes), Paraguay (Asunción) und Brasilien (Foz de Iguacu) zog sich über eineinhalb Wochen hin und bedeutete natürlich wieder lange Busfahrten. Daher machten wir in Tupiza und in Foz je 3-4 Tage Pause, um uns am Pool zu erholen!


Cataratas do Iguazu (Quelle: Lilian)

Wir wählten die Route über Argentinien und nicht die Trans-Chaco Route quer durch Paraguay, um nach Asunción zu kommen, da die ohnehin schlechten Straßen in Paraguay von starken Regenfällen überflutet waren. Das jedenfalls stand in den Zeitungen.

Hier nur kurze Informationen zu den Städten und Fotos:

Tupiza (dort gibt es auch die beste Pizza) liegt im Süden Boliviens umgeben von Bergketten aus rotbraunem Gestein. Hier haben wir einen Ausflug auf Pferden (Paloma und Speedy Gonzalez) gemacht. Die Pferde waren meistens schneller als wir…wollten. Am Abend gingen wir im Cowboygang in die Pizzeria.

Unser nächster Zwischenstopp war Salta in Argentinien. Salta ist eine sehr schöne Stadt mit vielen Kolonialbauten, einer lebhaften Fußgängerzone und einer schönen Plaza.

Nach einer Nachtfahrt kamen wir in Corrientes, im Nordwesten Argentiniens, an. Es liegt am breiten Fluss Parana. Wir spazierten in der Hitze am Ufer entlang und aßen viel Eis in der Fußgängerzone.

Eine Tagfahrt später waren wir in Asunción, der Hauptstadt Paraguays. Hier besteht akute Denguefiebergefahr! Überall hängen Hinweisschilder, dass man sich davor schützen soll. Trotz langer Sachen und Autan hatte ich natürlich (wie immer) Mückenstiche (aber kein Fieber). Im Bus trafen wir eine Brasilianerin, deren gesamter Freundeskreis mit Dengue und 40° Fieber flachliegt. Sie flüchtete deshalb nach Argentinien!

Abends soll man sich in gewissen Vierteln Asuncións nicht mehr herumtreiben, da es durchaus gefährlich ist. Es war St. Patrick`s Day und wir gingen auf ein Bier in eine nette Bar um die Ecke. Was wohl die Frankfurter Freunde heute machen?

Am nächsten Morgen, einem Sonntag, erkundeten wir die Innenstadt, in der nichts los war! Wir sahen den Präsidentenpalast und einige Kirchen, aber kaum Menschen. Komisches Gefühl. Als uns dann noch die Polizei verhörte und wie Schwerverbrecher behandelte, nur weil wir an einem Zaun hochgeklettert waren, um drüber zu schauen, wollte ich nichts wie raus aus Paraguay! Es ist eben noch kein Touristenland.

Ein Bus brachte uns in fünf Stunden nach Ciudad del Este. Von hier aus liefen wir im Dunkeln über die Brücke des Rio Paraná (im Niemandland zwischen Paraguay und Brasilien). Es war eine sehr lange Brücke und mir war ziemlich mulmig zumute. Der Fluß war pechschwarz und der Überweg nicht gerade gut ausgeleuchtet. Hier wird viel geschmuggelt. Hoffentlich wird uns keiner überfallen… Auf der anderen Seite gab es ein hell erleuchtetes Grenzgebäude mit freundlichen brasilianischen Beamten. Zivilisation! Ein Taxi brachte uns ins Hostel Paudimar, in dem war Ingo bereits vor 6 Jahren! Wir zelteten im tropischen Garten unter Palmen, hatten einen Pool, einen Fußballplatz, Internet und die Iguacu-Wasserfälle um die Ecke!

Wir besichtigten die Wasserfälle von der brasilianischen Seite aus und waren begeistert! Diese Wassermassen sind sehr beeindruckend und auch die Natur drum herum. Es gibt Pumas und Jaguare, Papageien, Tapire und viele bunte Schmetterlinge. Die Raubkatzen haben wir nicht gesehen. Ich war froh, denn vor einigen Jahren wurde das Kind eines Parkwärters von einem Jaguar getötet. Das Schreckerlebnis einem solchen Tier gegenüber zu stehen brauchte ich nicht.

Nach 4 Tagen Erholung fuhren wir in 18 Stunden nach Buenos Aires. Von hier aus machten wir einen Tagesausflug per Boot nach Uruguay (Colonia). Dies ist ein sehr idyllisches Dorf! Seht selbst.

Am letzten Tag vor unserer Abreise trafen wir Stephan (der Neffe vom Partner meiner Mutter), der in Buenos Aires studiert. Wir machten einen Ausflug ins Tigre Delta, dem Naherholungsgebiet der Portenos (Hauptstädter). Hier haben die Reichen ihr Ferienhaus an einem der vielen Seitenarme des Rio de la Plata. Wir fuhren mit dem Schiff raus zu einem Gartenlokal. Dort spazierten wir zwischen den Villen am Flussufer und durch einen Wald. Leider verfolgten uns Milliarden von Mücken! Mit Autan einbalsamiert überlebten wir die Tour! Zur Belohnung gab es ein Bier am Ufer. Dort waren kaum noch Mücken- lag sicher am Bier! Ein sehr entspannter Tag! Jetzt sitzen wir bereits im Flieger nach Madrid und ich pflege meine Mückenstiche!
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Quelle: Ingo zur Übersicht...



Weitere Bilder

Ausritt in Tupiza

Kirche in Salta

Dengue Warnung

Präs.-Palast Asuncion

Cataratas do Iguazu

Cataratas do Iguazu

Cataratas do Iguazu

Hostel Paudimar

Colonia, Uruguay

Stefan, Tigre




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