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Gegensaetze in Hong Kong
06. Mai 2007, Lilian Manthei. Wir sind da, mein einstes Wichtiges Ziel ist erreicht: Hong Kong! Falls es jemand noch nicht weiss: ich bin Asien-infiziert! Zum Glueck ist Ingo genauso begeistert von der aufregenden Stadt und den quirligen Chinesen wie ich.


Vodka bei -20 GradVergroessern (Source: Lilian)



Wir wohnen in Kowloon, auf der Golden Mile, der Haupteinkaufsstrasse und nahe am Hafen. Mit der Faehre braucht man 7 Minuten, um nach Hong Kong Island zu fahren.

Unser Zimmer ist allerding ein (kleiner?) Lacher: 5qm inkl. Bad und ohne Fenster. Man kann genau die 2 Rucksaecke neben das 1,20m breite Bett stellen, dann ist es voll und die Dusche haengt ueber dem Klo. Aber wir haben TV und Klimaanlage und es ist billig!

Tja, meine Eltern haben mich vor 22 Jahren hier nebenan im Holiday Inn Hotel einquartiert, was ist nur passiert, dass ich mir das nicht leisten kann??? Ach ja, ich bin auf Weltreise und zwar fuer 1 Jahr. Da muss man haushalten. Aus Kostengruenden haben wir z.B. auch auf einen Drink in der Skylounge im 18. Stockwerk des Sheraton Hotels verzichtet, wo man einen Mindestverzehr von 14 Euro hat. Sowas ist eben nicht drin. Dafuer muessen hier morgen alle wieder arbeiten und wir schlafen aus.

Wir erkunden die Stadt zu Fuss, mit dem Schiff und fuhren mit der Tram steil hinauf auf den Victoria Peak, um die Aussicht auf die Skyline zu geniessen. Im Vergleich wirkt Frankfurts Skyline so klein...

Toll ist, dass man hier immer am und auf dem Wasser ist. Eine Faehre wird wie ein Bus benutzt und kostet auch nur 17 Cent.

Das Essen ist ausgesprochen gut: chinesisch, indisch(!), thai...McDo kann uns erst mal gestohlen bleiben!

Naja, ausser ein paar Sachen, die sind mir zu exotisch: solche Gelatineglibberkugeln, die sie in die Drinks und Nachtische mischen- Ingo mag das alles.

Und: ich kann wieder anziehen was ich will und brauche nicht zu schwitzen wie in den Emiraten unterm langen Shirt oder Schleier.

In Hong Kong leben 95% ethnische Chinesen, daneben Inder, Thailaender, Malayen, Philippinos, Europaeer und Amerikaner. Alle auf engster Flaeche. Die Berge sind zT so steil, dass sie nicht bebaut werden koennen. Viele teilen sich als Familie nur ein Zimmer in einem der Hochhaeuser (genau wie wir).

Heute, am Sonntag, haben sich alle im Kowloonpark durcheinandergemischt und Picknick gemacht, gebadet, Tiere angeschaut, sind in die Moschee gegangen oder haben Eis gegessen. Das bunte Treiben haben wir uns lange angeschaut. Daneben haben wir Besorgungen gemacht wie: Visum beantragt, Post gesucht, Waesche abgegeben, Fotoladen gesucht (der Zoom der neuen Kamera ist bereits kaputt wegen Sand im Getriebe), Faehrkarten besorgt usw. Auch wir haben unsere Pflichten und Reisen auf eigene Faust ist nicht so easy wie pauschal. Man muss alles selber erfragen und besorgen.

Aber wir sparen nicht immer. Heute haben wir uns den ersten Alkohol seit zwei Wochen geleistet (in arabischen Laendern macht das Trinken einfach keinen Spass!) und dann war es gleich ein Vodka am Nachmittag. Natuerlich haben wir den nicht irgendwo getrunken, sondern bei -20 Grad in einer russischen Eisbar. Deutlich kaelter als im Eishotel!

Am Dienstag bekommen wir unser China-Visum und reisen ein. Letzt beginnt das Abenteuer!!!

Eure Lili
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Quelle: Ingo zur Übersicht...



Weitere Bilder

Skyline, unscharf

Zimmer, winzig

Skyline, neblig




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