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Oman und die Rolle der Frau
07. Mai 2007, Lilian Manthei. Ein Rueckblick auf unseren Stoppover auf der arabischen Halbinsel: Nach Qatar und Dubai fuhren wir mit dem Bus in den Oman. In der Hauptstadt Muscat, die am Meer liegt, verbrachten wir 1 Tag und wegen der Hitze (44 Grad)gingen wir in den Sheraton Beachclub.


Lilian auf der Flucht vor einem Kamel Vergroessern (Source: Ingo)



Es ist hier ueblich fuer ein paar Euro den Pool, die Liegen und Umkleidekabinen eines Hotels zu benutzen. Fuer Frauen ist das eben auch angenehmer, als am oeffentlichen Strand angestarrt zu werden.

Wir wohnten in einem Hotel am Hafen, wo wir abends flanierten und fast nur Maenner trafen. Sie tragen im Oman die gleiche weisse Kutte wie in Dubai, dazu allerdings ein besticktes Kaeppi und kein weisses Tuch.

Auf dem Souq (Basar) waren auch Gruppen von verschleierten Frauen unterwegs, auch mal ein Paerchen, aber unverschleierte sah man fast nie. Da ist Dubai schon fortschrittlicher.

Wir mieteten ein Auto und fuhren ins Landesinnere, wo sich eine bizarre, trockene Berglandschaft vor uns aufbaute. Wir eintdeckten den Ort Misrath, der wie in den Felsen gehauen erscheint und eine kleine Oase hat mit lauter Palmen und Bananenpflanzen- ein Paradies.

Da alles felsig war, konnten wir das Zelt nicht aufbauen und schliefen im Auto. Etwas Angst hatte ich, dass uns jemand ueberfaellt. Aber alles ging gut. (Ingo: selbstverstaendlich ging alles gut! Wir waren schliesslich auf dem Land!) Nur der Ruecken schmerzte.

Am naechsten Tag fuhren wir 500km bis an die Kueste. Hier gibt es herrliche weisse Sandstraende, die menschenleer sind. Es liegen nur ein paar Fischerboote am Ufer. Zum Sonnen ist es einfach zu heiss. Uns begegneten viele Schulkinder, die schnell nach Hause in die kuehlen Lehmhaeuser gingen. Kein Wunder! Da wir keine Morgendusche hatten, badeten wir natuerlich als Einzige im indischen Ozean mit hohen Wellen.

Unterwegs standen immer wieder Schilder: Vorsicht Kamele! Und die begegneten uns auch Haufenweise. Sie trotten so langsam ueber die Strasse, dass man aussteigen und Fotos machen kann. Ein Kamel fletschte schon die Zaehne, so dass ich mich schnell in Sicherheit brachte!

Weiter gings bis nach Ras al Jinz, wo wir im Naturschutzgebiet zelten durften und einen Traumstrand fast fuer uns hatten.

Die Attraktion hier: Jeden Abend kommen die gruenen Meeresschildkroeten an den Strand und vergraben ihre ca. 100 Eier im Sand. Um 21.30 Uhr darf man sich das Spektakel im Mondlicht mit Fuehrer ansehen. Die graben ganz schoen tiefe Loecher mit ihren Flossen und sind ca. 1m lang. Wir sahen auch kleine, handtellergrosse, gerade geschluepfte Schildkroetenbabys, die wir ins Wasser tragen durften. Sie finden ja oft den Weg nicht und sterben.

Das werde ich nie vergessen: das Baby wehrte sich mit aller Kraft und ruderte in meiner Hand, bis ich sie ins Wasser entliess; Hoffentlich kommt sie durch. Im Schnitt schafft es ein Ei von 1000-10000 eine neue Schildkroete durchzubringen.

Am letzten Tag entdeckten wir den Diving Club Oman bei Muscat. Auch dort durfte man gegen Eintrittsgebuehr alles mitbenutzen und wir machten einen 2 stuendigen Schnorchelausflug. Das Beachvolleyballfeld blieb wegen massiver Hitze unbenutzt!

Oman ist wirklich ein tolles Reiseziel und touristisch noch nicht sehr erschlossen. So hat man die Moeglichkeit unberuerte Natur zu entdecken und wild zu campen. Viele Menschen waren nett zu uns und aufgeschlossen. Allerdings wurde ich oft nicht ins Gespraech mit einbezogen und man stellte sich mir auch nicht vor, nur Ingo, da das ja unhoeflich ist.

Einige Male wollte ich vom Strand oder aus dem Restaurant weg, da zu viele Maenner um uns herum waren, die mich beglotzten. Das ist auf Dauer nervig. Deshalb reichten mir die 2 Wochen Arabien auch!!
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Quelle: Ingo zur Übersicht...



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Unser Strand

Welle verfolgt Ingo

Turtle Beach




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