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Weltreise 2007
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Sabadee!! Free banana, coffee, tea, take it easy please!
06. September 2007, Lilian Manthei. Laos ist ein so wunderbares Land mit freundlichen Menschen und toller Landschaft! Liebe auf den ersten Blick bei uns beiden. Auch unsere Hostelmama haben wir sehr gemocht. Die Ueberschrift des Artikels ist einer ihrer Standardsaetze gewesen. Zu jeder Zeit waehrend der 9 Tage, die wir in ihrem Hostel verbrachten, versorgte sie uns mit Bananen, Kaffee und 'sticky rice' mit KoKosraspeln im Bananenblatt (wie Milchreis zum Fruehstueck). Es war fast wie zu Hause...


Tropischer Wasserfall enlarge (Source: Lilian)



Nach einer lustigen Granzueberschreitung von China nach Laos mit 2 TukTuks und dann im chinesischen Bettenbus, an dem wir nach der Grenze angefragt hatten, kamen wir nach 12 Stunden in Luang Prabang an. Begruesst wird man mit einem langgezogenen Sabadiiieee und sehr herzlich aufgenommen.

Der Ort war ehemals Hauptstadt und liegt auf einer Halbinsel zwischen Mekong und einem Nebenfluss. Es gibt viele Tempelanlagen zu besichtigen, von denen man schoene Ausblicke auf die Landschaft hat und mit Moenchen ins Gespraech kommt. Sie studieren und verdienen natuerlich nichts. Dafuer bekommen sie morgens frueh von den Staedtern Essen in ihre Schuesseln gefuellt (Gaensemarsch in den orangenen Kutten) und von uns Touristen bei 40 Grad einen Saft ausgegeben. Besonders schoen war der Anblick mehrerer Moenche mit Regenschirmen gegen die Sonne auf ihren Glatzen.

Luang Prabang ist voller schoener Kolonialgebaeude und netter Restaurants und Kuenstlerlaeden- eine Augenweide fuer jeden!

Wir beantragten unsere Visa fuer Vietnam und Kambodscha und hatten nun 8 Tage Wartezeit, in der wir uns erholten. Einen Ausflug zum Wasserfall, in dem man baden konnte haben wir gemacht und einen im Mekongboot zu Hoehlen und Flussdoerfern (Lili). Ingo war dafuer Kayaken und ansonsten haben wir uns dem Lesen, dem Nightmarket, den Cafes und der vorzueglichen laotischen Kueche hingegeben.

Sticky rice ist klebriger Reis, der in grossen Koerben auf dem Feuer gekocht und in kleineren serviert wird. Dazu gibt es Fisch mit Knoblauch von Grill oder Shrimps oder Gemuese...alles was man gerne moechte. Ich genoss ausserdem Bananashake- und Pancake sowie Ananas am Stiel.

Die Toechter unserer Hostelfamilie haben den ganzen Tag eingekauft und gekocht und sich abends auf dem Nachtmarkt mit 20 verschiedenen Gerichten hingestellt und diese verkauft. Eigentlich studieren sie Englisch (einmal sollte ich sie beim Lesen korrigieren!) und wollen danach die Mutter im Hostel abloesen. Da verdienen sie bestimmt nicht schlecht, obwohl es fuer uns spottbillig ist.

Oft sassen wir einfach in der Gasse vorm Haus und beobachteten die spielenden Nachbarskinder. Das war immer ein buntes Treiben. Nachts nehmen die Frauen ihre kleinen Kinder mit und verkaufen Stoffe auf dem Nachtmarkt, waehrend die Kinder auf ihren Schoessen schliefen.

Da Laos mal franzoesische Kolonie war, sprechen die aelteren Laoten franzoesisch und es gibt viele Touristen aus Frankreich (die lernen ja keine andere Sprache). Viele Schilder sind in laotisch, englisch und franzoesisch geschrieben.

In der Hauptstadt Vientiane gab es ausser dem 'Arc de Triomphe' und dem Praesidentenpalast nicht sehr viel zu sehen und so sind wir ueber Savanahket zur vietnamesischen Grenze gefahren. Schade, dass Laos keine Kueste hat bei den heissen Temparaturen. So fahren viele Touristen lieber nach Thailand oder Vietnam. Ich war traurig das schoene Land verlassen zu muessen, aber voller Spannung auf Vietnam.
Quelle: Ingo zur Übersicht...



Weitere Bilder

Tempel in Luang Prabang

Mekong Blick

Gastfamilie

Blumenschmuck



Copyright 2004-2006 Raumfahrt24.de Blog für unsere Weltreise 2007 Herausgeber: Lilian & Ingo