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Weltreise 2007
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06. September 2007, Lilian Manthei. Endlich ist es soweit gewesen: mein Bruder Valentin und seine Freundin Sarah kamen am 25.08.07 abends am Flughafen in Saigon an. Wie sehr hatten wir uns auf diese Reisebegleitung nach 8 Monaten des Alleinreisens (zu zweit) gefreut!


Valentin, Sarah, Lilian und Ingo vergroessern (Source: Lilian)



Valentin war blind und sah bei Ankunft nur die vielen Vietnamesen, aber Sarah sah mein Willkommensschild:"Herzlich Willkommen in Saigon!".

3 Tage Saigon waren angefuellt mit einem straffen Programm: das War remnants museum (schockierende Folterfotos aus dem Vietnamkrieg), die engen Tunnel (in denen sich Vietnamesen im Krieg versteckt und in denen sie Jahre lang gelebt haben), der Praesidentenpalast und die Stadt Saigon selbst. Gewohnt haben wir in der Mini Hotel Alley im Backpacker Viertel in einfachen, aber sauberen Zimmern. Die zwei waren zufrieden damit und haben wohl auch kein 4 Sternehotel erwartet (zum Glueck). Wir waren erschoepft von der vielen Lauferei und der Hitze, glichen das aber aus mit vielen pancakes und fruitshakes sowie freirei (fried rice auf Vietnamenglish).

Wir buchten die 3-Tagestour ins Mekongdelta, und das Praktische daran war, dass wir am 3. Tag direkt nach Kambodscha (Phnom Penh) gebracht wurden. Wir fuhren so viel in Bussen und Booten, dass ich das alles gar nicht mehr chronologisch erzaehlen kann. Auf alle Faelle besuchten wir eine Coconutcandyfarm, eine Reisnudelproduktionsstaette, schipperten mit kleinen Booten durch noch kleinere Kanaele, die umsaeumt waren von Palmen, Palmen, Palmen, bekamen viele tropische Fruechte zum Probieren, hoerten vietnamesische Volksmusik (zum Traenen lachen furchtbares Geheul fuer unsere Ohren), bestiegen einen Tempelberg, von dem aus wir die Reisfelder sehen konnten, eine Fischfarm, Obstgaerten, eine Cham-village (ethnische Minderheit)und deren Moschee.

Die erste Nacht hatten wir "homestay" gebucht, anstatt eines Stadthotels. Beim Buchen in Saigon wurde uns ein Foto von einer Bambushuette vorgelegt. Nun allerdings verfrachtete man uns erst im Regen in ein klappriges TukTuk mit Plastikplane, dann auf ein Boot (wir sahen coole Feuerfliegen in der Uferbueschen leuchten) und dann zum homestay: Valentin und Sarah wurden in ein Durchgangszimmer voller Mofas und ohne Tuer gebracht, in dem sie schlafen sollten. Ingo und ich sollten uns ein groesseres Zimmer mit einer 4-koepfigen franzoesischen (!) Familie teilen. Wir lehnten das allesamt ab und bekamen nach einigem Verhandeln 2 Palmenblaetterbungalows direkt am Ufer. Na also, geht doch!

Das Abendessen bestand aus Reisnudeln, Reispapier, Salat, Elefantenohrenfisch und Obst. Wir hatten noch ein deutsches Aerztepaar (sie erklaerten uns, dass"homestayhomestay" bedeutet bei der Familie zu wohnen, haha) am Tisch und lachten viel ueber unseren Reisefuehrer. Dieser hatte einen besonderen Akzent (and the peopoool, if they have moooney, they can buy ooone, expensive ooone) und hoerte sich auch gerne uebers Mikro im Bus singen...ohne Worte!

Wir schipperten also mit dem Boot (6 Stunden) ueber die Grenze nach Kambodscha. Hier waren die Menschen viel freundlicher! Leider sahen wir sehr viele Kriegsofer mit amputierten Gliedmassen, die uns anbettelten. Das Elend ging uns sehr nahe! Von Phnom Penh fuhren wir am naechsten Tag weiter nach Sihanoukville, einem schoenen Ort am Meer. Endlich konnten wir uns 3 Tage erholen. Wir mieteten 2 schoene Bambushuetten mit Meerblick und verbrachten einen Tag am Strand. Sarah und ich liessen uns massieren, waehrend Valentin und Ingo einen Volleyball kauften. Herrlich!

Am 2. Tag machten wir einen Ausflug per Boot, damit Valentin seinen Tauchschein auffrischen konnte und wir 3 schnorchelten in der bunten Fischwelt. Wir sahen sogar einen Steinfisch und einen Katzenhai.

Per Bus fuhren wir ueber Phmnom Penh nach Siam Reap, dem Haupttouristenort bei Angkor. Unser TukTukfahrer bot uns an, uns fuer 6 US pro Person am Folgetag durch die Tempelanlagen zu fahren. Da wir staendig frueh aufstehen mussten, verwarfen wir den Gedanken ans Radeln zum Sonnenaufgang und nahmen dankend an.

Mit 2 TukTuks erreichten wir vier also vor den Touristenbussen den Tempel Angkor Wat. Am beeindruckendsten waren die steilen Treppen zum Tempelturm, die Bildhauerarbeiten in den Mauern und die von Baeumen ueberwucherten Tempel. Sarah und ich genossen einen Elefantenritt um den Tempel Bayon und das Einkaufen von Angkor-T-Shirts.

Abends gabs ein leckeres Curry-"as spicy as possible" fuer Valentin- dazu ein Angkor Bier und wo ist die Fussmassage?

In Bangkok! Naja, es war eher eine "Thai"-Rueckenmassage, die uns die gesamte Wirbelsaeule einrenkte und Sarahs Gesicht vor Schmerzen erstarren liess! Aber gefallen hats uns trotzdem!

Khao San- Road, das ist DIE Backpacker Strasse in Bagkok, in der wir alles bekamen, was wir vermisst hatten: Kneipen, Clubs, Pancakes, guten Kaffee, Souvenirs, Schneider, Massagen uvm.

Zwei Tage fuhren wir mit TukTuks und dem Skytrain sowie dem Faehrschiff durch und nach Chinatown, Siam Centre, Weekendmarket, Chao Praya und unser Backpacker Viertel. Als alles besorgt war, mussten wir uns verabschieden und das fiel schwer...Heimweh plagte mich, aber zum Glueck buchten wir unsere Rueckfluege auf den 20.12.2007 fest. Das ist doch eine gute Aussicht!!!
Quelle: Ingo zur Übersicht...



Weitere Bilder

Schnorcheltiere

Angkor Wat

Elefantenrunde

Lara Croft?

Tuk-Tuk zu viert



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