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Weltreise 2007
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Komodovarane beim Mittagessen
14. November 2007, Lilian Manthei. 5 Tage und 4 Naechte haben wir an Bord eines schoenen Bootes verbracht, das uns von Lombok ueber Komodo nach Flores und zurueck gebracht hat. Wir waren 24 Touristen, wovon 9 an Deck geschlafen haben, darunter wir zwei. Dadurch schlaeft man nicht so viel, sieht aber herrliche Sonnenaufgaenge!


Ingo und Begleitung in Com! vergroessern (Source: Lilian)



Das Programm gestaltete sich abwechslungsreich, aber nicht zu anstrengend: Einmal pro Tag hatten wir an herrlichen einsamen Traumstraenden und Riffen Zeit zum Schwimmen und Schnorcheln und sind oft direkt vom Boot aus zum Strand geschwommen. Ingo hatte besonderen Spass beim Springen vom Oberdeck (der 10m hohe Mast war auch ihm nicht geheuer).

Am ersten Abend schnorchelten wir auf Perama-Island, pflanzten Korallen im Meer, spielten Beachvolleyball (wobei ich mir den Zehnagel abhob), grillten, sangen und sahen die Crew den Pochopocho Tanz (Nationaltanz)tanzen.

Am 2. Tag hielten wir an einer Insel, auf der es einen Vulkansee gibt. Dieser wurde durch eine Tsunamiwelle in der Vergangenheit vergroessert und es wurden Salzwasserfische eingeschwemmt. Das Wasser war warm und wir badeten.

Anschliessend merkte ich, dass ich die Wellenschwankungen der Nacht nicht gut verkraftet hatte und wurde seekrank. Schoen ueber die Reling...

Auf Komodo und Rincha haben wir die beruehmten Warane gesehen. Wir hatten besonderes Glueck, denn drei ausgewachsene Tiere haben gerade einen Wasserbueffel zerfleischt und wir haben 4 Meter davon entfernt zugesehen! Es war gruselig, aber sehr interessant! Die Tiere haben wahnsinnige Kraefte und essen sogar die Knochen mit! Zum Glueck hat uns keiner interessant und lecker gefunden. Die 250kg schweren Monster riechen 10km weit ihr Essen (mit der Zunge statt mit der Nase) und auch das Blut, wenn eine Frau ihre Tage hat! Sie legen Eier und bewachen diese 3 Monate lang. Nach 9 Monaten schuepfen aus c. 15 von 30 Eiern klene Babywarane. Diese muessen auf Baeumen leben, da sie sonst von der Mutter verspeist werden. Sie wachsen relativ langsam und trauen sich erst nach Jahren auf den Erdboden. Sie werden ca. 60 Jahre alt und verspeisen zweimal die Woche oder auch oefters 40kg Fleisch. Sie jagen Hirsche, Affen, Wildschweine, Menschen...All diese Tiere haben wir auf unseren Wanderungen gesehen. Die Ranger hatten nur einen Holzstock in der Hand, mnit denen sie im Fall eines Angriffs auf den Kopf des Warans einschlagen.

Letztens ist ein 7 jaehriger Junge gefressen worden, der Fruechte unter einem Baum gesammelt hatte. Er rief seinem Freund, der im Baum sass zu, dieser solle ihm nicht helfen und dabei sein Leben riskieren, sondern den Vater holen. Als Vater und Familie ankamen, sahen sie nur noch eine 7m lange Blutspur und nichts mehr von dem Jungen.

In Flores gab es eine Abschieds- und Willkommenparty an Bord fuer alle, die das Boot verlassen haben oder neu gekommen sind. Es war sehr nett mit all den Weltreisenden in Kontakt zu kommen (Deutsche, Hollaender, Englaender, Slovenen, Slovaken, Suedafrikanerin, Neuseelaenderin und die Crew). Auf der Rueckfahrt haben wir neben tollen Straenden und Korallenriffen noch einen Wasserfall besichtigt, in den man sich an einem Tau wie Tarzan schwingen konnte.

Ich bin froh wieder ruhigen Boden unter den Fuessen zu haben, aber das Schnorcheln, das Meer, die Straende, das Essen, die Crew und das Sonnen an Deck fehlen mir jetzt schon.

Auf zu neuen Abenteuern auf Borneo- es sind ja nur noch 5 Wochen!!!
Quelle: Ingo zur Übersicht...



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